Das Modehaus Garhammer feiert 125. Geburtstag. Eigentlich war das Jubiläum schon im Vorjahr, aber die Corona- Lage verhinderte einFest. Jetzt herrscht Krieg in der Ukraine. Darf man in solchen Zeiten feiern?
Die Brüder Christoph (52) und Johannes (41) Huber, die Geschäftsführer und Eigentümer des Modehauses Garhammer, haben sich dazu entschlossen. Gerade nach Corona.Kommende Woche gibt es für die rund 450 Mitarbeiter sowie Gäste aus der Branche und Geschäftspartner ein Fest. Und auch Kriegsopfer will man bedenken.

Die PNP hat sich mit den Brüdern über die Vergangenheit unterhalten, nicht zuviel: „Das Jubiläumist Anlass, stolz auf die Geschichte zu sein, daraus auch Verpflichtung zu sehen“, sagt Christoph Huber. Aber: „Wir haben uns noch nie auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausgeruht, sondern haben immer die Zukunft im Blick“, erklärt der Ältere der Brüder. Gerade vor der aktuellen Situation „wollen wir aber mit Zuversicht in die Zukunft aufbrechen“.
Ein Rück- und Ausblick.

Vor 126 Jahren

Johann Garhammer, Urgroßvater der heutigen Geschäftsführer- Generation, aus Messerschmidmühle (Perlesreut), sucht, da er nicht Erstgeborener und Hoferbe ist, sein Glück anderswo – er findet es in Waldkirchen, wo er 1896 ein Haus am Oberen Marktplatz kauft. Hier eröffnet er neben der Landwirtschaft einen Kolonialwaren- Laden. „Die Urzelle des Geschäfts“, so Johannes Huber.

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