Dass man auch im Bayerischen Wald ohne ICE Anbindung und Großindustrie alles andere als „Weg vom Schuss“ ist, wie es die Staatsministerin für Digitales gestern bei ihrem Besuch in Waldkirchen formulierte, das hat Dorothee Bär mit großem Respekt vor der Leistung der Menschen hier festgestellt. Aber weil gerade auf dem Land in Sachen Breitband und Netzabdeckung noch einiges verbesserungswürdig ist, nahmen die Unternehmerfamilien Huber, Penniger und aus der Hotelbranche Michael Ritzinger (Jagdhof Röhrnbach) und Hermann Reischl (Reischlhof Wegscheid) gerne die Gelegenheit wahr, auf durchaus noch bestehende Defizite aufmerksam zu machen.

Sowohl in der Fläche als auch online

Initiiert hatten das Treffen Christoph und Johannes Huber über Dr. Daniel Terberger als Vorstandsvorsitzender des Einkaufsverbandes KATAG. Denn eines ist sowohl den Unternehmern als auch der Ministerin bewusst: Bei Digitalisierung und Einzelhandel heißt es seit langem nicht mehr entweder oder. Nur wer sein Geschäft sowohl in der Fläche als auch online ausrichtet, sichert sein Überleben. Die Marke Garhammer habe das erkannt, stellte die Ministerin fest, genau wie die Tatsache, dass man vielseitig aufgestellt sein muss, dass Einkaufen als Erlebnis vermarktet werden kann, dass die Gastronomie hier eine wertvolle Rolle spielt und dass genau so die Wertschöpfung für die ganze Region Erfolgsgeheimnis: digital und heimatnah unterm Strich herauskommt.

Den gesamten, in der PNP erschienen Bericht vom 03. März 2020 können sie hier nachlesen.